Treggings aus Jeansstoff

14. Dezember 2011

Kaum eine Fashionshow aus der sie wegzudenken wären, die Treggings. Was für viele Menschen irgendwie nach Abenteuerurlaub klingt ist in Wahrheit ein abenteuerliches Exemplar schicker neuer Hosen. Das sorgt gerade wieder von New York bis Paris in der Modeszene für Aufruhr und ist von den Körpern vieler Stars und Sternchen längst nicht mehr wegzudenken. Der eigentümliche Name „Treggings“ ist eine Wortschöpfung aus den beiden Begriffen „Trousers“, also zu Deutsch Hose und „Leggins“. Gemeint ist damit eine Jeans, die so eng am Körper anliegt wie eine Leggins. Da Jeanshosen in der Regel aus einem sehr dicken und robustem Denimstoff gefertigt sind, mussten die Designer bei den Treggings natürlich Einschnitte vornehmen. Der Stoff ist immer noch Denim, allerdings mit einem sehr hohen Stretchanteil und in sehr dünner Ausführung. Sonst wäre es für die Fashionitas auch kaum möglich, überhaupt ihren Körper in diese Hose zu quetschen.

Einmal angezogen sitzen die Treggings fast wie eine zweite Haut und formen ganz nebenbei einen tollen Po. Es gibt sie als Hüfthosen-Variante und mit einem extra hohen Schnitt bis weit über den Bauchnabel. Bei erster schaut es besonders schick und edel aus, wenn zur Treggings ein Longshirt, eine Bluse und High Heels kombiniert werden. Weiblicher geht es kaum. Bei der extra hoch geschnittenen Variante werden dünne Oberteile oder Blusen schlicht in die Treggings hineingesteckt. Da muss darauf geachtet werden, dass dieses keine Falten werfen, sonst kann das in der Bauchgegend schnell unangenehm zu Tragen sein. Wichtig bei diesem Modestil ist die Figur der Trägerin. In Treggings lassen sich überschüssige Pfunde denkbar ungünstig kaschieren, deshalb sind sie definitiv nur etwas für die sehr schlanke Figur.

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